
| FAQ für Waldhüter |
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Wo werden die Waldritter angeboten? Die Waldritter werden bundesweit angeboten. Derzeit gibt es zwar noch nicht in allen Teilen Deutschlands Waldritter-Gruppen, doch ist der Waldritter e.V. bemüht, auch dort neue Gruppen zu starten. Der Waldritter e.V. ist ständig auf der Suche nach neuen Waldhütern, die selbst eine Waldritter-Gruppe anbieten wollen. Wo gibt es bereits Waldritter-Gruppen? Alle derzeit bestehenden Waldritter-Gruppen werden auf unserer Homepage www.waldritter.de unter „Aktuelles“ angezeigt. Für welche Altersgruppen werden die Waldritter angeboten? Die Waldritter werden für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren angeboten. Die Teilnehmer werden dabei in unterschiedliche Altersgruppen eingeteilt: Die Wolfsritter umfassen in etwa das Grundschulalter, die Löwenritter sind bis etwa 14 Jahren geeignet und die Drachenritter beherbergen die ältesten Waldritter. Ist es möglich, Waldritter auch für jüngere Kinder anzubieten? Ja, mit kleinen Anpassungen ist dies möglich. Die Spiele der Waldritter-Zentrale müssten alle auf das Alter der Kinder angepasst, Rätsel ersetzt oder umgearbeitet und einzelne Teile durch andere ausgetauscht werden. Ist der Mitgliedsbeitrag nicht zu hoch? Der größte Teil der Mitgliedsbeiträge fließt in die Bezahlung der Waldhüter. Um einen dauerhaften und vor allem hohen Qualitätsstandard zu erreichen, ist es uns wichtig, die entsprechende Tätigkeit auch zu bezahlen. Ein kleinerer Teil wird für laufende Vereinskosten, Werbematerialien, Versicherung und Verwaltungskosten ausgegeben. Warum vermeidet der Waldritter e.V. in seiner Selbstdarstellung die Wörter LARP und Live-Rollenspiel? Die Waldritter-Spiele sind unter anderem auch als Live-Rollenspiele für Kinder anzusehen. Allerdings deckt Live-Rollenspiel nicht das ganze Konzept der Waldritter ab. Bei den Waldrittern stehen ebenso wie das Darstellen von Rollen auch Aspekte der Erlebnis-, Natur- und Sozialpädagogik im Vordergrund. LARP und Live-Rollenspiel sind Fach- bzw. Szene-Begriffe, die vielen Eltern und Pädagogen noch nichts sagen und erklärt werden müssen. Was ist die Waldritter-Zentrale? Der Vorstand des gemeinnützigen Vereins Waldritter e.V. bildet die Waldritter-Zentrale. Derzeit besteht der Vorstand aus drei Personen. Erster Vorsitzender ist Diplom-Sozialpädagoge Dirk Springenberg, zweiter Vorsitzender ist Diplom-Ingenieur Torsten Buchmann und Schriftführer ist Diplom-Ingenieur Frank Steinbach. Unterstützt werden sie vom Geschäftsführer Daniel Steinbach, Master of Arts. Der Vorstand ist am besten über das Waldritter-Büro, Celler Heerstraße 306, 38112 Braunschweig, Telefon (05 31) 317 16 19, Fax (05 31) 208 27 17, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können. zu erreichen. Das Telefon ist wochentags in der Regel von 10 bis 16 Uhr besetzt. Zusätzlich wird der Vorstand noch von weiteren Helfern unterstützt. Die Waldritter-Zentrale kümmert sich um alle rechtlichen Belange, um Versicherungen und um den Einzug der Mitgliedsbeiträge der Waldritter. Sie stellt einzelne Waldhüter in allen Teilen Deutschlands ein, um dort entsprechende Gruppen aufzubauen und veranstaltet die Schulungsseminare. Die Zentrale gibt den Waldhütern einen Pool von Ideen, Spielen und Materialien an die Hand. Was ist ein Waldhüter? Die Waldhüter sind die Gruppenleiter der Waldritter. Sie bereiten die Spiele für die Waldritter-Treffen vor, kümmern sich um Werbung für ihre Gruppen und um Elternarbeit und übernehmen die pädagogische Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Außerdem verkörpern sie die Figuren, die den Waldrittern in ihren Abenteuern begegnen. Wie viele Waldhüter gibt es pro Gruppe? Jede Waldritter-Gruppe wird von mindestens zwei Waldhütern betreut. Dies hat zum einen rechtliche Gründe, damit die Aufsichtspflicht erfüllt werden kann. Auf der anderen Seite ist es aus organisatorischen Gründen sinnvoll, da so der eine Waldhüter bei der Gruppe bleiben kann, während der andere das nächste Spiel vorbereitet. Zu zweit lassen sich Situationen viel besser darstellen und mehr Spiele umsetzen. Kann es auch mehr als zwei Waldhüter in einer Gruppe geben? Es können auch mehr Waldhüter eine Waldritter-Gruppe betreuen. Je mehr Helfer, desto aufwändiger kann das Spiel gestaltet werden. Wenn ein Waldhüter einmal krank ist oder aus einem anderen Grund verhindert ist, ist es gut, wenn er eine weitere Vertretung hat. Jedoch können je Gruppe nur zwei Waldhüter vom Waldritter e.V. bezahlt werden. Wenn mehr Waldhüter mitwirken, müssen sich die Waldritter das Honorar untereinander teilen oder ehrenamtlich helfen. Wie groß ist eine Waldritter-Gruppe? Eine Waldritter-Gruppe für das Grundschulalter sollte maximal 15 Teilnehmer haben. Bei den älteren Kindern und Jugendlichen können höchstens 20-25 Waldritter teilnehmen. Gerade in der Aufbauphase ist die Gruppengröße jedoch meist kleiner. Wie lange dauert ein Waldritter-Treffen? Ein wöchentlich stattfindendes Waldritter-Treffen dauert zweieinhalb Stunden. Die Waldhüter sollten natürlich früher da sein, um die Vorbereitungen im Wald zu erledigen und die eher ankommenden Kinder in Empfang zu nehmen. Wie viel arbeitet ein Waldhüter? Neben den 2,5-stündigen Treffen müssen die Waldhüter auch Zeit in die Vorbereitung der Spiele investieren. Zum Beispiel müssen Requisiten wie Schatzkarten, Schriftrollen oder Kostüme beschafft oder gebastelt und später im Wald platziert oder versteckt werden. Wie lange man für das Vorbereiten benötigt, hängt davon ab, wie viele der benötigten Requisiten bereits vorhanden sind und wie schnell der Ablauf eines Waldritter-Treffens geplant werden kann. Vor dem Start einer Waldritter-Gruppe muss von den Waldbesitzern und Förstern eine Genehmigung für die Waldnutzung eingeholt werden. Des Weiteren kümmern sich die Waldhüter um die Werbung für neue Gruppenmitglieder und veranstalten einen Informationsabend für Eltern sowie zwei kostenlose Schnupperspiele. Gibt es eine zusätzliche Unterstützung für Anschaffungen? Monatlich gibt es einen kleinen Etat, aus dem die Waldhüter Requisiten, Kostüme oder auch Verpflegung für die Kinder kaufen können. Von allen Ausgaben müssen allerdings die Quittungen gesammelt und später dem Vorstand zugeschickt werden. Den Etat muss nicht in jedem Monat voll ausgeschöpft werden, sondern kann auch für größere Investitionen aufgespart werden. Der Etat orientiert sich an der Gruppengröße. Bei 15 Teilnehmern beträgt der Etat 25 Euro. Ist man als Waldhüter versichert? Ja. Die Veranstaltungen des Waldritter e.V. sind über die Ecclesia-Gruppe versichert. Es besteht eine Haftpflicht-, eine Unfall- und eine Rechtschutzversicherung. Welche Unterstützung bekommt man als Waldhüter von der Waldritter-Zentrale? Die Waldritter-Zentrale kümmert sich neben der Verwaltung um alle rechtlichen Belange, um den Einzug der Mitgliedsbeiträge der Waldritter und um die Versicherung für Waldhüter und Waldritter. Außerdem pflegt die Waldritter-Zentrale die Website www.waldritter.de, erstellt Werbematerialien und vorgefertigte Pressetexte für die Waldhüter und hilft beim Aufbau einer Waldritter-Gruppe. Die Zentrale veranstaltet die Schulungsseminare und versorgt die Waldhüter mit Spielideen und anderen wertvollen Hinweisen für ihre Arbeit mit den Waldrittern. Welche Vorraussetzungen müssen erfüllt werden, um Waldhüter zu werden? Die Waldhüter müssen von der Waldritter-Idee überzeugt sein und gut mit Kindern umgehen können. Außerdem sind Fertigkeiten wie Flexibilität, eine gute Improvisationsgabe und die Bereitschaft zur eigenen Organisation nötig. Schauspielerische Fähigkeiten, Kenntnisse in der Natur und pädagogisches Hintergrundwissen sind wünschenswert. Besonders geeignet sind Erzieher, Sozialpädagogen, Lehrer, Jugendgruppenleiter oder Naturpädagogen. Fehlende Kenntnisse können beim Schulungsseminar erworben werden. Muss vor dem Start einer Waldritter-Gruppe ein Schulungsseminar besucht werden? Ja! Das Schulungsseminar bildet die Vorraussetzung, um eine Waldritter-Gruppe zu starten. Viele der Informationen lassen sich in persönlichen Gesprächen besser vermitteln. Außerdem würden wir gerne die Leute treffen, bevor wir sie auf Kinder loslassen. Wieso kostet das Schulungsseminar Geld? Der Teilnahmebeitrag, der von den interessierten Waldhütern für das Schulungsseminar erhoben wird, deckt lediglich die Kosten für Verpflegung und Unterkunft. Da der Waldritter e.V. über keine größeren Rücklagen verfügt und von den Interessenten keine Garantie dafür bekommt, dass diese auch wirklich eine Waldritter-Gruppe anbieten, muss ein solcher Teilnahmebeitrag verlangt werden.
Welche Themen werden beim Schulungsseminar behandelt? Beim Schulungsseminar wird das Konzept des Waldritter-Projekts ausführlich vorgestellt. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf dem pädagogischen Hintergrund. Es werden Themen wie Gruppenprozesse, Rollen in der Gruppe, Funktionen des Gruppenleiters und Konfliktmanagement angesprochen. Neben einem naturkundlichen Teil widmet sich die Schulung der Organisation und dem Aufbau einer eigenen Waldritter-Gruppe. Außerdem wird die Gestaltung einer Waldritter-Spieleinheit eingeübt. Den Abschluss bilden rechtliche Hinweise, insbesondere zur Aufsichtspflicht. Wann und wo findet das nächste Schulungsseminar statt? Die Termine für die nächsten Schulungsseminare werden auf unserer Homepage www.waldritter.de unter „Aktuelles“ veröffentlicht. Dort kann man sich auch für die jeweils nächste Schulung anmelden. Außerdem werden die Termine mit den regelmäßigen Newslettern an diejenigen geschickt, die sich beim Waldritter e.V. bereits als interessierte Waldhüter gemeldet haben.
Was ist nötig, um eine Gruppe zu starten? Zunächst muss Kontakt mit der Waldritter-Zentrale aufgenommen werden. Die Zentrale sollte immer über den aktuellen Planungsstand auf dem Laufenden gehalten werden. Beide Waldhüter müssen das Schulungsseminar besucht haben. Außerdem ist es von Vorteil, ein paar Helfer in der Hinterhand zu haben, die gelegentlich einspringen können. Da die Waldritter-Treffen alle im Wald stattfinden, muss ein entsprechendes Gelände gefunden und Kontakt mit dem zuständigen Waldbesitzer (Gemeinde, Genossenschaft etc.), eventuellen Pächtern und dem Revierförster aufgenommen werden. Ohne eine schriftliche Genehmigung des Waldbesitzers dürfen keine Waldritter-Treffen durchgeführt werden. Für den Eltern-Informationsabend ist ein geeigneter Raum erforderlich. Der Informationsabend kann beispielsweise in einem Jugendzentrum oder auch im Hinterraum einer Gaststätte stattfinden. Die Waldritter-Zentrale stellt vorgefertigte Pressetexte, Informationsbroschüren, Handzettel und Plakate zur Verfügung, mit denen die Waldhüter Mitglieder für ihre Gruppe werben können. Wie kann ein anderer Waldhüter in der Nähe gefunden werden? Ob sich bereits ein anderer Interessent aus der Nähe gemeldet hat, erfährt man bei der Waldritter-Zentrale. Hierfür genügt eine E-Mail oder ein Anruf. Falls sich dort noch niemand gefunden hat, hält man am besten im Bekannten- und Kollegenkreis Ausschau nach geeigneten Gruppenleitern. Die Waldritter-Zentrale verfügt über verschiedene Möglichkeiten, gezielt nach Gruppenleitern zu suchen, und kann außerdem wertvolle Tipps geben. Wann finden die Treffen der Waldritter-Gruppen statt? Die jeweiligen Waldhüter vor Ort einigen sich auf einen Tag, der ihnen am besten passt. An diesem Tag finden dann die Waldritter-Treffen regelmäßig einmal pro Woche statt. Besonders bei jüngeren Kindern und in den Wintermonaten sollten die Waldhüter darauf achten, dass die Treffen nicht zu spät enden. Eine gute Zeit ist wochentags von 15:00 bis 17:30 Uhr. Wer seine Waldritter-Gruppe am Wochenende anbieten will, kann natürlich auch einen Vormittagstermin wählen. Gibt es auch Waldritter-Treffen in den Schulferien? In den Schulferien finden keine regelmäßigen Waldritter-Treffen statt. Stattdessen kann die Zeit für Bastel-Workshops oder für spezielle Aktionen genutzt werden. Müssen Waldhüter regelmäßig Waldritter-Gruppen anbieten oder können stattdessen auch Waldritter-Aktionen an Wochenende oder in den Ferien durchgeführt werden? Das Waldritter-Konzept ist zwar vordergründig auf das regelmäßige Anbieten von Waldritter-Gruppen ausgelegt, aber natürlich lassen sich auch einzelne Veranstaltungen damit gestalten. In der Vergangenheit wurden bereits Ferienwochen im Rahmen der Stadtferienspiele, Einzelveranstaltungen und Ritterfeste durchgeführt. Ist es möglich, das Waldritter-Konzept als Lehrer, Erzieher und Pädagoge in seine Arbeit zu integrieren? Derzeit wird von der Waldritter-Zentrale ein Konzept erarbeitet, wie die Waldritter-Idee auch in anderen Kontexten umgesetzt werden kann. Denkbar sind zum Beispiel Projekte in Kindergärten, Schulprojektwochen, Angebote im Nachmittagsunterricht und vieles mehr. Weitere Fragen? Sprechen Sie uns einfach an. |
